Mittwoch, 18. April 2018

Selfpublisher Blogtour | Interview mit Ina Linger zu ihrer Falaysia-Reihe


Willkommen beim dritten Beitrag zu unserer Secret Bookstars Selfpublisher Tour!

 Hallo Ihr Lieben,

heute darf ich (Yuni) euch mit einem Beitrag zu unserer Secret Bookstars Selfpublisher Tour beglücken. Und dafür hab ich mir eine meiner zwei liebsten Autorinnen mit ins Boot geholt, die im übrigen auch mit die Ursache dafür ist, dass ihr mich jetzt hier am Hals habt. Denn dank ihrer ersten Werke "Three Night Stand" und natürlich ihrer "Falaysia"-Reihe bin ich überhaupt erst immer weiter in die Buchbloggerszene eingetaucht.

Aber darum soll es heute überhaupt nicht gehen. Stattdessen möchte ich euch ein klein wenig die liebe Ina Linger vorstellen und natürlich ihre Reihe Falaysia, die ich persönlich geliebt habe. Die Rezensionen zu der Reihe werdet ihr hier leider noch nicht finden, da ich sie vor meiner Blogger- und Rezensentenkarriere (*hust* 3 Wochen *hust*) bereits gelesen habe. Aber ich verspreche hoch und heilig, dass ich sie bei Gelegenheit noch nachreiche. Ich wollte die Bücher ja eh noch mal lesen😁. Zu guter letzt haben wir dann noch ein kleines Gewinnspiel für euch, bei dem ihr zum einen kreativ werden sollt und zum anderen "Falaysia I: Allgrizia" gewinnen könnt.

Aber bevor wir hier richtig loslegen, möchte ich euch vorher die Bücher noch einmal kurz näher bringen:

Die Falaysia Reihe umfasst ingesamt 7 Bände und ist eine High Fantasy-Reihe inklusive
Magiern, Drachen und allerlei anderen mythischen Wesen.

Inhaltlich geht es um eine junge Frau, die infolge zurückliegender Verstrickungen und daraus resultierender Intrigen in eine andere Welt, Falaysia, katapultiert wird und nun alles in ihrer Macht stehende versucht, um zurück nachhause zu gelangen. Dabei stehen ihr alle möglichen Freunde in Falaysia sowie auch ihr Tante und ihr Bruder in ihrer eigenen Welt zur Seite. Nur gestaltet sich das als schwieriger als gedacht und sie muss überhaupt erst einmal herausfinden, wer denn Freund und wer eigentlich Feind ist. Allen voran der mysteriöse und blutrünstige Krieger Marek, vor dem ganz Falaysia Angst zu haben scheint und ihr trotz allem ein wichtiger Gefährte werden soll.


In den Bücher findet man aber auch wirklich alles von glorreichen Schlachten, über wundersame Ereigenisse und Intrigen bis hin zur mitreißenden Liebesgeschichte. Und das alles in einer Welt, die ich selbst zugerne mal für zwei oder drei Monate besichtigen würde wollen (vermutlich wäre ich aber nach ca 1 Woche tot, weil ich versucht habe mich mit einem Drachen anzufreunden 😆). Nur das Ende ist für den wahren Romantiker einfach nicht befriedigend, aber diesem kann auch geholfen werden, denn Jennas und Mareks Geschicht ist mit Falaysia noch nicht beendet. Denn Fortsetzung folgt in Lyanmar 😄.


Im übrigen hat der erste Teil dieser Reihe
im Oktober 2012 den neue Buchpreis für Selfpublishing-Autoren in der Kategorie ‘Belletristik’ gewonnen. 

Die dnbp-Jury: „Falaysia zeugt von viel Fantasie, ist gut geschrieben und stimmig. Für Kenner und Liebhaber des Genres ein wunderbares Buch, das stellenweise an Tolkiens ‚Herr der Ringe’ erinnert und alle Zutaten hat, die dieses Genre braucht.“ (dnbp-Archiv)

Aber nun zum eigentlich Wichtigen und zwar hab ich die liebe Ina dazu gebracht, sich von mir ausquetschen zu lassen. Und genau das hab ich jetzt auch vor:

Also liebe Ina bist du bereit mir Rede und Antwort zu stehen? 😇
 
Selbstverständlich und ich werde mich bemühen, keine allzu großen Spoiler für Interessierte, die meine Bücher noch nicht kennen, preiszugeben. 😊

Bleiben wir vielleicht erstmal beim Thema: Falaysia (tolle Reihe kann ich einfach immer nur betonen 😋). Soweit ich weiß, ist dir die Idee zu der Reihe ja schon recht früh gekommen (Ich hab da irgendwas von Schulzeit in Erinnerung). Und da frag ich mich doch immer wieder, wie kommt man auf sowas? Was hat dich zu der Reihe inspiriert? Bücher? Filme? Träume (Ich schwöre, manchmal wache ich morgens auf und denke aus "aus dem Traum kannst du auch 'nen Buch machen" 😂)?
 
Schulzeit ist nicht ganz richtig. Ich habe den ersten Teil zu Falaysia während meiner Studienzeit begonnen und zwar damals noch handschriftlich, während der Vorlesungen - was nicht heißt, dass ich nicht auch schon in der Schulzeit Geschichten geschrieben habe. Das waren dann aber eher Fanfiction - auch wenn es den Begriff damals noch gar nicht gegeben hat. Die Idee zu Falaysia kam irgendwann in mir auf, als ich festgestellt hatte, dass die meisten Fantasy-Filme und -bücher ganz klare Schwarz-Weiß-Strukturen haben, mir das selbst aber immer zu einfach gestrickt war. Ich dachte, dass es doch mal ganz interessant wäre, wenn sich die Charaktere oder eher die Sicht des Lesers auf diese innerhalb einer Geschichte verändern, das heißt, dem Leser nach einer Weile klar wird, dass sein Bild von Gut und Böse gar nicht stimmt und die Dinge viel komplizierter und Menschen sehr viel vielschichtiger sind, als man auf den ersten Blick denkt. Dass man die Protagonisten dafür in eine mittelalterliche Welt versetzt und Magie eine große Rolle spielen wird, war mir von Anfang an klar, da ich nun einmal ein riesen Fan der Fantasy bin. Die Welt Falaysia und auch alle Figuren haben sich dann nach und nach während des Schreibens entwickelt.

Oh ja das mit den Schwarz-Weiß-Strukturen kenne ich gut, ich hatte mich dann irgendwann damit abgefunden. Aber ich weiß noch, dass ich es immer ganz besonders toll in Falaysia fand, dass es eigentlich (zumindest für mich) nie einen wirklich ausschließlich bösen Part gab. Sicher darüber kann man sich jetzt streiten, aber letztlich hatte aus meiner Sicht jeder seine Gründe so zu handeln, wie sie das getan haben. Wie wichtig war dir das beim schreiben der Geschichte bzw. war das überhaupt so gewollte oder hat sich das nur so ergeben?
 
Wie schon gesagt, war der Wunsch, die Schwarz-Weiß-Zeichnung von Figuren in einer Geschichte mal auszuhebeln, der Auslöser für das Schreiben dieser Reihe und Marek, der 'Bösewicht' war der erste Charakter, der in meinem Kopf enstand - obwohl er anfangs noch ganz anders war als in dem Moment, in dem Band 1 veröffentlich wurde. Und ich finde es sehr schön, dass die meisten meiner Leser, genau dieses Umwerfen von Schwarz-Weiß-Strukturen besonders mögen. Leider gibt es immer noch neue Leser, die bei Band 1 stoppen, weil sie glauben, dass das Gut-und-Böse-Schema, das dort zu Tage tritt beibehalten wird, und dann keine Lust mehr haben, weiterzulesen. Man muss ein bisschen Geduld haben und wenn man genau hin sieht, merkt man auch schon bei Band 1, dass die Dinge sehr wahrscheinlich nicht so sind, wie sie scheinen.

Der zweite wirklich großartige Punkt für mich an der Reihe war wirklich toll beschriebene Welt Falaysia. Ich hatte wirklich, dass Gefühl diese Welt durch ein Fenster zu betrachten. Am liebsten würde Ich sie ja mal 2-3 Monate erkunden. Allerdings bitte mit gültigem Rückflugticket 😋. Wie stehst du dazu? Würdest du deine eigene Welt gerne mal erkunden oder wäre dir das zu langweilig? Immerhin hast du sie ja erschaffen. Und was wäre dann wohl dein erstes Ziel?

Ich würde liebend gern meine selbst erschaffene Welt sehen - vor allen Dingen Locvantos,  da dieses Tal doch so wundervoll geschützt ist und mir weder wilde Krieger noch böse Zauberer dort etwas anhaben könnten. Die Burg Ezieran würde ich auch gern besichtigen und die Wälder Piladomas - obwohl ich das ja schon irgendwie getan habe, weil ich mich bei der Beschreibung dieser Wildnis an den Wäldern auf Teneriffa orientiert habe.

Meins wäre wohl die Dracheninsel, wobei ich vieleicht das Tal von Locvantos zuerst besuchen sollte, da ich auf der Dracheninsel den Drachen bestimmt nicht genug aus dem Weg gehen würde 😅. Aber mal ehrlich Auge in Auge mit einem Drachen? Ich glaube ich würde dem Drachen um den Hals fallen und ihn zahm knuddeln, auch wenn ihm das womöglich nicht gefallen würde. Was würdest du tun? Oder würdest du einem anderem Geschöpf deiner Welt gerne mal real begegnen?

Wenn ich einen Drachen kennenlernen würde wollen, dann K'uaray, weil der eindeutig der zahmste von allen ist. In der Gegenwart von allen anderen würde ich wohl eher erstarren und hoffen, dass sie mich für einen Stein halten und an mir vorübergehen. 😊 Die Zähmung der Wilderen überlasse ich lieber Jenna. Wenn es um andere Geschöpfe geht würde ich am Liebsten den Zaishomas, also den kleinen Waldelfen, begegnen wollen UND mit meinem Pferd durch das Tal der Lissis reiten. Wer würde nicht gern durch ein Sternenmeer galoppieren?

Oh ja, das kann ich wunderbar nachvollziehen, auch wenn ich schon lange auf keinem Pferd mehr gesessen habe. Aber lassen wir meine Schwärmereien mal beiseite. Was mich wirklich interessieren würde ist, wie du es geschafft hast, bei der ganzen Reiserei in den Büchern den Überblick zubehalten. Hast du dir eine Karte aufgemalt oder Wegbeschreibungen gebastelt. Ich muss jedenfalls zugeben, ich konnte schon nach dem 3ten Buch nicht mehr sagen, welches Land jetzt woran grenzt und was man durchqueren muss, um irgendwo hin zu kommen?
 
Ich habe mir in Tat eine Landkarte erstellt, aber die ist so schlecht, dass ich sie meinen Lesern nicht zumuten kann. Dort habe ich sogar mit Lineal die Abstände von den Orten ausgemessen, um die Reisezeit besser berechnen zu können. Wenn ich mal die Zeit dafür finde, versuche ich die Karte mal in verbesserter Version für alle zu malen oder lasse sie von jemanden anfertigen, der das richtig gut kann. Es gab nämlich schon einige Leser, die danach gefragt haben. 


Gut zu wissen, dass es nicht nur mir so ging 😅, aber an einer solchen Karte wäre ich dann tatsächlich auch interessiert. Ein ähnliches Problem hätte ich im übrigen auch mit den ganzen Intrigen. Ich meine wer, wann, wie und wo, welche Fäden gezogen hat, damit zwei Bücher weiter irgendwas passiert. Wie kann man da blos den Überblick behalten? Es soll ja diese Typen geben, die das einfach von vorne nach hinten durchschreiben können und am Ende passt trotzdem alles, aber gerade bei 7 Büchern verliert man da nicht irgendwann den Überblick?
 
Das meiste kann ich mir ganz gut merken, aber ich glaube irgendwann bei Band 3 habe ich angefangen, mir Notizen zu machen und habe dann sogar einen Zeitstrahl angefertigt, der mir beim Schreiben der Bücher sehr geholfen hat - das tut er immer noch, auch beim Schreiben von Lyamar. Je vielschichtiger eine Geschichte wird, desto schwieriger wird es, alle Handlungsfäden und Verwicklungen im Kopf zu behalten, das gebe ich ohne Umschweife zu. Und Notizen sind irgendwann einfach ein Muss. 


Also jetzt muss ich gestehen, dass ich da ja zu gerne mal einen Blick drauf werfen möchte. Allerdings passt das wohl eher nicht hierher immerhin soll ja jeder die Möglichkeit bekommen, die Geschichte selbst zu entdecken 😁.

Das Einzige, was mich dann doch etwas geschockt hatte, war das Ende der Reihe. Ich meine, ja, ich bin ein Romantiker, ich liebe Happy Ends und stehe dazu. Außerdem, finde ich, gibt eine gezielte Lovestory einem Buch die richtige Würze. Aber ich bin mir auch bewusst, dass das nicht jedem so geht. Wie siehst du das? Wie wichtig ist dir eine gute Liebesgeschichte in einem Fantasy Roman? Und darf es auch mal etwas kitschiger sein?

Ich bin da ganz ehrlich: Ich lese nur sehr selten Bücher, in denen es keine Romanze gibt, und die müssen dann wirklich extrem spannend sein, um mich am Ball zu halten. Für mich gehört Romantik einfach zum Leben und damit auch zu Büchern, Filmen, Serien etc. dazu. Der Inhalt sollte sich nicht NUR um diese Romanze drehen, aber sie sollte schon ein wichtiger Bestandteil UND gut geschrieben sein. Ich mag keine Liebe-auf-den-ersten-Blick-Geschichten. Das Paar sollte sich schon kennenlernen und nicht ohne Grund zueinander finden. Eine glaubhafte Liebesbeziehung braucht (wie im realen Leben) Tiefe. Kitsch ist in Ordnung, sollte sich aber in Grenzen halten. Dasselbe gilt auch für Erotikszenen. Wenn die ZU detailliert und pornografisch werden, bin ich raus.


Oh ja, da springt mein Kopf-Kino auch gleich wieder an. Ich erinnere mich da an ein paar sehr schöne Szenen in Falaysia. Und letztlich bin auch ich der Meinung, dass die eigene Fantasie immernoch der beste Regisseur ist😆.

Zu guter letzt habe ich noch ein paar Fragen allgemeiner Natur. Und zwar kommst du mit deinen Büchern ja schon relativ weit rum in der Genre - Welt. Man findet ja sowohl High Fantasy und Vampirgeschichten als auch Liebeskomödien und
Jugendbücher bei dir. Und wenn mich nicht alles täuscht, schreibst du ja zusammen mit Cina gerade an einer Märchenadaption (Die Liebe Cina hab ich übrigens am Sonntag beim Wickel
😋).  Gibt es auch Genres, die du partout niemals anrühren würdest und warum?


Ich finde, man sollte als Autorin für alles offen sein. Flexibilität ist äußerst wichtig und ich probiere auch gerne neue Sachen aus. Das bringt ein bisschen Abwechslung in die Arbeit. Das Buch, das Cina Bard und ich gerade schreiben, (Magisch Verflucht) ist übrigens keine Märchenadaption, sondern eine Fantasy-Geschichte mit Märchen-Anteilen. Generell würde ich jetzt erstmal behaupten, dass es kein Genre gibt, das ich von vornherein ausschließen würde. Ich denke aber, heftigere Erotik-Romane sind eher nicht mein Ding, genauso wie Millionärs-Romanzen. Ersteres, weil ich zu plotverliebt bin, um einen Roman zu schreiben, bei dem es fast ausschließlich um Sex geht, und letzteres weil das Thema für mich einfach zu abgegriffen und uninteressant ist. Das würde mir einfach keinen Spaß machen. Auch Horror wäre, glaube ich, nichts für mich. Dafür bin ich zu sensibel. 😊


Für mich wären das wohl Krimis, was schon merkwürdig ist, da ich sie als Film eigentlich ganz gerne gucke. Jedoch verlieren sie im Buch jeden Reiz für mich. Aber gut zu wissen, dass wir von dir höchst Wahrscheinlich keinen weitere Shades of Gray-Roman zu erwarten haben.😇
Wie mir ein Mäuschen zugeflüstert hat, kennst du das mit der Filmliebe ja auch ganz gut. Hast du da Tipps für mich? Was sollte man sich unbedingt mal angesehen haben?
 
Oh je. Es gibt viele Filme und auch Serien, die ich toll finde und jedes Mal, wenn mich jemand fragt, stehe ich erstmal da, und mir fällt nichts ein. Aber ich versuch's mal. 

Der letzte Film, der mich schwer beeindruckt hat, war Three Billboards Outside Ebbing Missouri. Einfach genial, ergreifend, dramtisch und dabei unglaublich witzig. Ja - witzig, obwohl der Inhalt so furchtbar ist und man sich fast schämt, so oft zu lachen. Serientechnisch bin ich gerade sehr festgefahren mit den 100. Ich weiß, dass die Serie einige Logikschwächen hat und sehr düster ist, aber ich kann mir nicht helfen: Ich liebe sie. Tolle Charakterzeichnung und - wie ich es liebe - kein Schwarz-Weiß-Schema. Auf die Romantik warte ich noch (nein, ich verrate jetzt nicht, wen ich shippe ... es fängt mit Bel an ...), bin aber recht zuversichtlich, dass ich nicht enttäuscht werde.
Toll fand ich auch Stranger Things und Dirk Gently (obwohl das bestimmt nicht jedermanns Sache ist). 😊


Also meiner Meinung nach bietet Falaysia ja auch das Potential zu Serie. Wie siehst du das und wie würdest du die Rollen besetzen? Über meine Buschfunkkontakte höre ich da ja immer wieder neue Namen 😅.

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn meine Reihe verfilmt werden würde, würde aber ungern bekannt geben, welche Schauspieler ich für die Hauptrollen gern hätte, weil ich nicht die Vorstellungen meiner Leser zerstören will. Zudem schwankt das bei mir ständig. Ich kann nur sagen, dass Marek als Figur durch den Film 'Willow' entstand, weil ich den von Val Kilmer verkörperten Madmartigan so toll fand. Wer meine Bücher gelesen hat, weiß, dass Marek dort mittlerweile ganz anders beschrieben wird. Wichtig wäre mir nur, dass der Schauspieler indianische oder ähnliche Wurzeln hat, also kein europäischer Typ ist. Und er sollte nicht ZU schön sein, sondern eher auf spezielle Weise attraktiv. Auf keinen Fall ein muskelbepackter Typ wie The Rock oder so. Schrecklich! Eher einer der kleinste Gefühlsregungen rüberbringen kann und dennoch den kalten Killer glaubhaft verkörpert. Schauspieltalent geht vor Aussehen. Auch in Bezug auf Jenna. Die sollte aber unbedingt von einer Frau mit Kurven gespielt werden. Das wären meine groben Wünsche.


 Und nun noch meine letzte Frage und zwar weil ich in Interviews immer wieder lese: "Beschreibe dich mit 3 Worten" oder "Nenne deine drei besten Eigenschaften" oder ... oder ... oder ..., was ich persönlich immer recht langweilig finde, weil es doch bei Vielen das Gleiche ist, denn keiner will sich schlecht darstellen. Darum frag ich jetzt mal ganz böse, was siehst du als deine schlimmsten Eigenschaften an? 😇
 
Ui! Seelenstriptease! 😉 Hab ich kein Problem mit. Los geht's: Unpünktlichkeit. Faulheit. Konzentrationsschwierigkeiten. Und das ständige Alles-auf-den-letzten-Drücker-machen. 


Oh ja, besonders die Letzte kenne ich auch ganz gut😂.


So und zu guter letzt möchte ich mit dir und mit Cina (später) gerne noch ein kleines Spiel spielen 😇. Vieleicht kennen ihr es ja auch schon. Es nennt sich Black Stories und war bei uns eine Zeitlang sehr beliebt. Warum ich das mit euch spielen will, ist ganz einfach, weil ich mir schon immer gedacht habe, dass das wohl das perfekte Spiel für Autoren sein muss. Und darum gehts:

Ihr bekommt von mir zwei Situation geschildert, die mehr oder weniger absurd klingt. Und nun sollt ihr mir die Geschichten zu den Situationen liefern. In dem richtigen Spiel geht es dann darum so nah wie möglich an die Geschichte auf der Karte ran zukommen, aber das ist mir zu langeweilig. Darum dürft ihr kreativ werden. Alles ist erlaubt, solange sie die Erklärung zu der gestellen Situation liefert.

Also dann mal los:
 


Situation eins: In Unterhosen!
Ein reicher Mann wird in Unterhosen in einen Schrank gesperrt und gegenüber ist ein Spielcasino.
Wie passt das zusammen?

Der Mann ist der Fahrer des Geldtransporters, der die Einnahmen des Tages zur Bank bringen soll. Eine Diebesbande will an dieses Geld heran und hat den Plan entwickelt, einfach gleich den ganzen Transporter zu stehlen, diesen in ihre Werkstatt zu fahren und dort das Wachpersonal zu überwältigen. Der Fahrer wurde von der Freundin eines der Gangster um den Finger gewickelt und dann mit KO-Tropfen im Hotelzimmer ruhig gestellt. Seine Kleider brauchte sein 'Ersatz' und anschließend hat man ihn in Unterhosen, gefesselt und geknebelt in den Schrank gesperrt.

Situation zwei: Räuber und Gendarm!
Ein Dieb und ein Polizist sitzen nebeneinander im Auto.
Der Dieb sitzt am Steuer und fährt mit Vollgas und bei Rotlicht
über Kreuzungen und er wird doch nicht vom Polizisten festgenommen.


Der Dieb ist der Mann der PolizistIN (!!) und er hat das Auto des Nachbarn gestohlen, weil sein eigenes nicht angesprungen ist. Seine Frau ist nämlich schwanger und liegt in den Wehen. Die Fruchtblase ist bereits geplatzt und es wird gewiss nicht mehr lange dauern, bis das Kind auf die Welt kommt. Deswegen fährt der Dieb über rote Ampel. Er muss unbedingt rechtzeitig das Krankenhaus erreichen, weil er nicht weiß, was er bei der Geburt zu tun hat. Selbstverständlich nimmt seine Frau ihn nicht nach der Geburt ihres Kindes fest. Sie ist glücklich ihn an der Seite gehabt und alles heil überstanden zu haben.


😂 sehr schön! 😂

Und nun meine lieben Leser seid Ihr gefragt, wie interpretiert Ihr die Situationen? Was ist eure Geschichte?

Da die liebe Ina und Cina uns je ein Print und drei E-Books von "Falaysia 1: Allgrizia" und dem später vorgestellen "Callboy to go" zur Verfügung stellen, verlosen wir diese unter allen kreativen Köpfen, die mit uns eine runde Black Stories spielen. Ausgelost wird am 25.04.2018.
Also seid kreativ und lasst uns auch eure kreativen Geschichten zu den Situationen in den Kommentaren lesen. (*Teilnahmebedingungen*)

Viel Spaß beim kreativ sein und ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen.


eure


 











 

 

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